Eine tolle Besprechung zu »Fische im Trüben« in der Frankfurter Rundschau

Judith von Sternburg schreibt in Frankfurter Rundschau begeistert über Elli Unruhs Debütroman: »Fische im Trüben«, in den 1980er Jahren angesiedelt, erzählt mit Gelassenheit und großer sprachlicher Sicherheit vom Alltag in der Steppe. Das Sprachgemisch wird durch Einsprengsel plastisch, russische wie auch plautdietsche Begriffe. Die Kapitel sind lose, aber mit Geschick gefügt. Elli Unruh stellt eine Welt vor, die sie selbst nicht mehr kennt, sie hat recherchiert und ihren Verwandten tausend Fragen gestellt. Vielleicht gelingt auch dadurch diese nostalgiefreie Mischung aus Sinnlichkeit und Distanz. Die Poesie der Nüchternheit liegt über diesem souveränen Debütroman.
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