war in der Wochenendausgabe der TAZ vom 3./4. Oktober zu lesen. Hier ein Auszug:
»Eine aberwitzige Geschichte. Vom Stil her erinnert Lyubkas Roman an alte Schelmenromane oder satirische Novellen. Den Witz bezieht er aus der korrupten Veranlagung vieler seiner Figuren, aber auch aus den Charakteren an sich. Andriy Lyubka ist heute ein angesehener Autor in der Ukraine, er ist seit Anfang 2026 selbst Teil des ukrainischen Militärs. In ›Karbid‹ erzählt er nebenbei auch die Geschichte einer Region, die von vielen verschiedenen Herrschaften geprägt ist und in der viele Identitäten aufeinanderprallen. Vielleicht würde Lyubka heute, nach Beginn des russischen Angriffskriegs, eine solche Groteske nicht mehr schreiben. Ihre Berechtigung hat diese Satire aber leider immer noch.«
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