Gestern, am 22.4., besprach Stephanie von Oppen in Deutschlandfunk Kultur Lesart den Roman von Gharbi M. Mustafa »Wenn Berge weinen« ausführlich und hob auch die immer wieder leider sehr aktuelle Brisanz des Themas hervor:
»Der irakisch-kurdische Autor erzählt in sehr poetischer Sprache von frühen Erfahrungen des Außenseitertums, Vertreibung und Krieg, zum Glück gibt es die Familie, die Berge und eine erste große Liebe. Aus Kurdistan dringen selten Bücher bis auf den deutschen Buchmarkt vor. ›Wenn Berge weinen‹ ist ein Coming-of-Age-Roman, der in einer sehr poetischen Sprache und mit verschmitztem Humor erzählt, in kurzen, in sich abgeschlossenen Episoden. … Und wenn wir das Buch heute in der deutschen Übersetzung aus dem Englischen von Niko Fröba in den Händen halten, dann stehen die zahlreichen Militärstützpunkte im kurdischen Teil des Iran wieder einmal unter Beschuss und man möchte sich nicht ausmalen, was das für die Zivilbevölkerung bedeutet. Ein zutiefst beeindruckender und hochaktueller Roman über Leben und Schicksal der Kurden.«
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