Judith von Sternburg schreibt in Frankfurter Rundschau begeistert über Elli Unruhs Debütroman: »Fische im Trüben«, in den 1980er Jahren angesiedelt, erzählt mit Gelassenheit und großer sprachlicher Sicherheit vom Alltag in der Steppe. Das Sprachgemisch wird durch Einsprengsel plastisch, russische wie auch plautdietsche Begriffe. Die Kapitel sind lose, aber mit Geschick gefügt. Elli Unruh stellt eine...
Kategorie: Aktuelles
Das St. Galler Tagblatt veröffentlichte heute, 22.12., die Romane auf der Jahresbestenliste 2025 der Schweiz:
Auf Platz 7 ist Melara Mvogdobo mit ihrem Roman »Großmütter«. Zum Buch
In der Sonntagsausgabe der Berliner Morgenpost schreibt Volker Tarnow über »Deutsche ›Alien Enemies‹ in den USA«: Ein sensationelles Buch …
… Ein sensationelles Buch, das diesen historischen Tiefpunkt einer bis dahin überaus erfolgreichen Symbiose zwischen Deutschen und Amerikanern kenntnisreich und durchaus leidenschaftlich beleuchtet. In Oglethorpe wurden über vier Jahre 1461 Zivilisten interniert, ohne Grund und selbstverständlich ohne Prozess. Die Regierung griff auf den1798 erlassenen ›Alien enemies act‹ zurück; er öffnete dem Wahn und der Willkür...
Der Transit Verlag im Bayrischen Fernsehen!
Ein schönes kleines Filmchen über uns gibt’s jetzt in der Frankenschau. Hier der Link:https://www.ardmediathek.de/video/frankenschau/die-frankenschau-vom-07-12-2025/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNFdPMDEyMTgyQTA Beitrag beginnt ab Minute 20:20. Viel Spaß dabei 😉
Die NZZ empfiehlt »Großmütter« fürs Weihnachtsfest …
»In knappen Sätzen schildert Mvogdobo die beiden Biografien und erzeugt so einen eindringlichen, schnellen Erzählstil. Obwohl die zwei Geschichten durch unterschiedliche Textfarben voneinander getrennt sind, verschmelzen die beiden tragischen Leben auf fast schon unheimliche Art ineinander.« Zum Buch
Preisverleihung Schweizer Buchpreis 2025
Wir waren in Basel bei der Verleihung des Schweizer Buchpreises. Auch wenn Melara mit »Großmütter« leider nicht gewonnen hat war es dennoch eine sehr schöne Veranstaltung und wir gratulieren Dorothee Elmiger zum Preis!Und wir danken ganz besonders Simone Nuber von der Buchhandlung poesia clozza in Scuol im Engadin für die tolle Laudatio (Auszug): »Es ist...
Melara Mvogdobo im Interview anlässlich der Nominierung für den Schweizer Buchpreis
In Chrismon wird unsere Autorin Melara Mvogdobo (Großmütter) anlässlich der Nominierung für den Schweizer Buchpreis von Konstantin Sacher interviewt. Es geht um Rassismus, Gewalt und Realismus. Und die Antworten sind sehr persönlich und geben tiefe Einblicke…Hier ein kurzer Auszug: chrismon: Sie widmen das Buch „allen Großmüttern zu Ehren, den lebenden, den toten und denen, die...
Annemarie Stoltenberg rezensiert in NDR Kultur Elli Unruh »Fische im Trüben« …
»Elli Unruh erzählt in ihrem hervorragenden Debütroman von einer Familie, die als Mennoniten ihre Heimat in Kasachstan verlassen hat. In ihrer poetischen Sprache versteht die Autorin diese Welt heraufzubeschwören. Die Trakehner Pferde, Esel, Hühner und Hunde spielen eine große Rolle – und die Menschen, die gegen Not und Hunger kämpfen müssen. Manche Dialoge schreibt sie in Plautdietsch, jener Sprache, die ein wenig wie altertümliches...
Im Österreichischen Rundfunk kam heute, 7.11., eine Besprechung der Literarischen Reportagen von Andriy Lyubka »Die Rückseite des Krieges«:
»Eindrücklich sind Lyubkas Schilderungen, es ist eine Sammlung besonderer Erlebnisse und Erfahrungen des Freiwilligen Andriy Lyubka aus dem Kriegsalltag, ein Tagebuch. Westeuropa lebt seit 80 Jahren in demokratischen und friedlichen Verhältnissen. Wissen die Bürger diese Freiheit noch zu schätzen? So wie die Ukrainer das tun? Andriy Lyubkas Reportagen aus dem Krieg, die von großem Leid und großem Zusammenhalt künden, könnten dabei helfen.« Zum Buch
Marko Martin ist auf Deutschlandfunk Kultur beeindruckt von »Die Rückseite des Krieges« Andriy Lyubka …
»… Lyubka erzählt von den kämpfenden Mut dieser Zivilisten, aber er erzählt nicht in einer kämpferischen Rhetorik, sondern in einer ganz präzisen, feinen Prosa. Es gelingt ihm, den Leuten, die aus den Opfern Täter machen, in ruhigen, präzisen Sätzen zu antworten, dies wird bei ihm nie zu einer wütenden Polemik sondern es führt zu einem...